Steckbrief von Dawn JohnsonNameDa ich schon ein paar hundert Jahre alt bin, habe ich auf dieser Welt mehrere Namen - Manche nennen so, manche so.
Die Menschen aber, mit denen ich in Wien Kontakt habe, nennen mich Dawn. Dawn Johnson. Ich fand den Namen einfach schön.
AlterGanz ehrlich? Für gewöhnlich fragt man eine Frau ja nicht nach ihrem Alter, aber ich will mal nicht so sein.
466 Jahre lang bin ich schon in diesem Körper unterwegs. In einem Körper, der so wirkt, als wäre ich grade mal 26.
Geburtsdatum …Der 29. Oktober des Jahres 1544. Was dagegen?
GeburtsortWo ich geboren wurde? In Alaska. Ja, Kanada.
Bin‘s ein bisschen kälter gewöhnt, aber das tut nichts zur Sache.
RasseIch bin wohl das, was die Menschen als gefallenen Engel bezeichnen.
HaarfarbeSchwarz. Rabenschwarz, um genau zu sein.
AugenfarbeMeine Augen können sich wohl nicht entscheiden - sie sind irgendein merkwürdiger Mix aus Grün und Braun.
GrößeMit 1,62 bin ich ziemlich klein. Aber immerhin besser als eine Riesin.
Gewicht, KörperbauDie Frage nach dem Gewicht ist ja noch besser als die nach dem Alter!
Ich brauche keine Waage, um zu überleben. Was weiß ich, wie viel ich wiege, aber auf jeden Fall bin ich schlank. Was sehe ich noch im Spiegel? Keine Ahnung. Auch egal. Guckt mich einfach an.
KleidungAm liebsten trage ich mein weißes, enges Kleid, aber auch weiblich geschnittene Lederjacken gefallen mir. Meine Klamotten halten sich in Grautönen. Und in schwarz.
CharakterCharakterSoll ich jetzt tatsächlich einfach mal losquasseln? Wow, das gibt‘s nicht. Selbsteinschätzungen liegen mir nun gar nicht. Aber was sollte mir Schüchternheit bringen?
Ich bin wohl ein ziemlich nachdenkliches, trauriges Wesen, das aber oft mit bissigen Kommentaren antwortet. Ein paar Leute würden mich wohl auch als herzlos und kalt bezeichnen. Wieder andere rufen mir hinterher, ich wäre machtgierig.
Was soll ich sagen? Sie haben Recht.
Mir ist es egal, was die Menschen über mich denken. Oder sonst irgendein Wesen.
Ich gehe meine eigenen Wege und bin gemein. Hinterlistig vielleicht auch.
Auf jeden Fall aber rücksichtslos.
VorliebenDurchaus mag ich Rache. Oh, und Unglück. Dazu noch eine kleine Priese Hinterlist, ein paar gemarterte Menschen und Tod.
Dann bin ich froh.
AbneigungenWenn man sich so meine Vorlieben ansieht, dann sind meine Abneigungen doch wohl erschreckend leicht herauszufinden, oder?
Nein. Eigentlich nicht.
Ich mag zwar keine quietschende Freude, aber ich bin auch kein Fan von völlig makaberen Gothics. Mittelalterliches Gehabe und dazugehörige Kleidung bringt mich zum kotzen. Vampire und Werwölfe kann ich nicht ausstehen.
Und eine ganz gewisse Person - Gott.
StärkenAlkohol. Warte, dass ist ja gar keine Stärke… Hm.
Ich bin physisch sowie psychisch stärker als manch anderer Mensch, habe ein gutes Händchen für Dolche und kann recht gut mit Schusswaffen umgehen. Dazu kann ich Dinge mit meiner bloßen Gedankenkraft bewegen. So ‘ne gruselige Nummer.
Und ich kann einen auf Psychoterror machen. Ihr wisst schon - Menschen verrückt machen und so.
Schwächen Klar hab ich auch Schwächen.
Wenn du versuchst mir mein verdammtes Gewissen zu ersetzen oder meine Erinnerungen an den Rauswurf hochkommen, dann kann ich schon mal weich werden. Auch mit Schokolade, Alkohol und Männern habe ich so meine Problemchen - ich kann einfach nicht widerstehen.
Religion, GlaubenIch kenne Gott. Ich kenne Gott sogar persönlich.
Und trotzdem erscheint mir Luzifers Seite besser. Weiß nicht wieso. Vielleicht, weil ich hochkant aus dem Himmel geflogen bin. Trotzdem habe ich es nicht mehr nötig, mich jemanden anzuhängen.
BiographieJobEin Beruf? Nein, ich mache nichts um mein Geld zu verdienen. Wenn ich was brauche, dann nehme ich es mir einfach.
Werdegang Im Oktober 1554 wurde ich von meiner liebevollen Mutter Andrea als Ruby Schmid geboren - Ja, ich hieß Ruby. Aber noch besser ist der Nachname Schmid, mal ehrlich.
Na ja, ich wuchs in meinem Heimatort Arctic Village, Alaska zu einer Frau auf. Bis mich irgendwann ein Bär erwischte. Da fällt mir grade die Frage ein, wer wohl das ganze Blut weggemacht haben muss…? Wow, das wäre doch mal interessant.
Verzeihung. Ich schweife wohl vom Thema ab.
Also… Kaum war ich tot, bekam ich dieses schicke Angebot. Ich durfte als Engelchen rumlaufen, weil ich doch so simpatica in meinem Leben gewesen war.
Ich war zwanzig, tot und traurig - klar hab ich angenommen. Dann begannen meine Aufgaben. Ich sollte dämliche Menschenwürmchen beschützen, den Speichellecker spielen. Irgendwann wurde es mir verständlich, weshalb Luzifer sich gewehrt hatte. So viele Engel wie möglich wurden von mir angesprochen, ob sie sich denn nicht gegen Gott wehren wollen würden - keiner sagte ja. Und ich töte wirklich jeden, der mir eine Abfuhr erteilte.
Das war wohl zu viel für Mrs. Gütigkeit. Sie kickte mich hochkant aus dem Himmel.
Und jetzt suche ich mir hier unten ein paar Menschlein raus, mit denen ich zuerst ein wenig spiele, sie dann aber schließlich umbringe.
Ja. Das macht Spaß.
FamilieEhrlich? Meine Familie? Ich bin 1544 geboren und sehe keinen Sinn darin, in meinen Erinnerungen rumzustochern. Sie sind tot. Fertig.
SonstigesSchreibprobe Wie in Sturzfluten kam der Regen vom Himmel herab, während ich seelenruhig auf einer der Parkbänke saß. Ein paar Strähnen hatten sich in mein Gesicht verirrt - nun wischte ich sie beiseite und genoss den starken Wind, der so stark wehte, als wolle er mich mit sich reißen.
Aber mal ernsthaft - hätte er das getan, wäre meine Laune wohl im Keller. Noch mehr, als sie so schon war.
Wie so oft hielt ich inne, legte den Kopf leicht schräg und starrte ins Leere, während ich in meinen Gedanken nachhing.
Was konnte ich heute machen? Ein paar schlechte Menschen rauspicken? Nein, darauf hatte ich keine Lust.
„Und wieder einmal fängt ein Tag wirklich wundervoll an“
AvatarLindsey McKeon
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